Sicherheitsstatus
Mehr Möglichkeiten brauchen stärkere Grenzen
Diese Seite beschreibt den Betriebsrahmen von Business und Pro und den ehrlichen aktuellen Stand. Sicherheits- und Datenschutzfreigaben erfolgen je Kundenruntime, Connector und Einsatz nach Architektur-, Ende-zu-Ende- und Vertragsprüfung.
Sicherheitsarchitektur in Prüfung · keine pauschale Compliance- oder Verfügbarkeitsgarantie
1. Sicherheitsstatus
Business Standard und Plus werden online bestellt, über Stripe bezahlt und automatisch eingerichtet. Aussagen wie „100 % sicher“, „vollständig isoliert“ oder „DSGVO-konform“ werden bewusst nicht verwendet, solange sie nicht nachgewiesen sind.
- Beispielansicht
- Die Beispielauswahl nutzt vorbereitete Inhalte und sendet keine Chatnachricht.
- Business und Pro verfügbar
- Business online bestellbar und automatisch eingerichtet, Pro mit persönlicher Einrichtung.
- Einrichtung erforderlich
- Die Funktion wird nach Zugangs-, Berechtigungs- und Ende-zu-Ende-Prüfung freigeschaltet.
- Connectorabhängig
- Verfügbarkeit hängt von API, Berechtigung, Kundenkonto und Ende-zu-Ende-Test ab.
- Produktiv
- Nur nach realem Ende-zu-Ende-Test und ausdrücklicher Freigabe.
2. Tenant- und Runtime-Trennung je Business- oder Pro-Konto
- Hermes-Profile trennen Config, Memory, Sessions, Skills und State.
- Profile sind keine Dateisystem-Sandbox.
- Das serienmäßige Hermes Dashboard ist maschinenweit und darf nicht ungefiltert für mehrere Fremdkunden verwendet werden.
- Kunden benötigen eigene Runtime-Grenzen und ein tenantgefiltertes Portal.
- Managed Scope ist ein Policy-Baustein, keine unüberwindbare Sandbox.
- Produktive Freigabe erst nach Security- und Ende-zu-Ende-Prüfung.
3. Projekte, Rollen und Channel-Routing
Gruppen, Dateien und Werkzeuge werden einem konkreten Projekt zugeordnet. Welcher Kanal produktiv genutzt werden kann, hängt vom jeweiligen Connector und dessen Prüfung ab; Geprüfte Projektbereiche sind für die Nutzung der belastbarere Weg.
4. Freigabestufen
Stufe 1 – Lesen
Analyse und Zusammenfassung freigegebener Projektdaten.
Stufe 2 – Entwurf
Erzeugen von Dateien, Diffs oder Berichten ohne Außenwirkung.
Stufe 3 – Freigabepflichtig
Push, Deployment, Versand oder Gerätesteuerung nur nach ausdrücklicher Bestätigung.
Stufe 4 – Nicht freigeschaltet
Zahlungen, Bestellungen, rechtsverbindliche Buchungen und sicherheitskritische Steuerung.
5. Secrets und Integrationen
Zugangsdaten gehören in einen Secret Manager und werden nicht in Prompts, Chats oder Logs ausgegeben. Eine Integration gilt erst als verfügbar, wenn Zugang, Berechtigungen, Datenwege, Fehlerfälle und Freigaben mit dem jeweiligen Kunden getestet wurden.
6. Backups, Löschung und Incident-Prozess
Backup-, Restore- und Löschabläufe müssen vor jedem Produktivbetrieb getestet und dokumentiert sein. Ein Incident-Prozess mit Meldeweg, Verantwortlichen und Fristen wird vor dem Go-live festgelegt.
7. Offene Go-live-Gates
- verifizierte Runtime-Trennung je Kunde
- tenantgefiltertes Portal statt maschinenweitem Serien-Dashboard
- getestete Backup-, Restore- und Löschabläufe
- dokumentierter Incident-Prozess mit Verantwortlichen
- Ende-zu-Ende-Test je Integration
- geprüfte Vertrags- und Datenschutzunterlagen